
Eigentlich gibt es Pilze ja das ganze Jahr hindurch. Im Sommer haben aber Parasole, Eierschwammerl und Steinpilze Saison. Aus diesem Grund hat unser Küchenchef Michael Fritsche nun ein paar Tipps wie man richtig mit Pilzen umgeht.
• Pilze sollten immer luftdurchlässig transportiert werden, am besten eignet sich ein Korb. Sie sollen nicht schwitzen, da sie sonst rasch verderben.
• Zur Reinigung empfehlen wir Ihnen eine Bürste und ein trockenes Tuch. Schadhafte Stellen schneiden Sie einfach weg. Danach kann man die Pilze noch kurz unter kaltem Wasser abspülen und sofort mit Küchenpapier trocken tupfen, so werden die Pilze sauber und es geht nur wenig Aroma verloren.
• Pilze sollten immer rasch verarbeitet werden, da sie aufgrund des hohen Wasser- und Eiweißgehaltes leicht verderblich sind. Sie sollten maximal 24 Stunden in einem luftdurchlässigen Gefäß im Kühlschrank gelagert werden.
• Zur längeren Lagerung von Pilzen gibt es drei Methoden: trocknen, tiefkühlen und marinieren. Die zu bevorzugende Methode ergibt sich aus Art und Größe der Pilze.
• Eine der wichtigsten Fragen ist oft: „Darf man Pilzgerichte aufwärmen?“ Die Antwort darauf ist ja. Wichtig dabei ist allerdings die Reste rasch abzukühlen und im Kühlschrank bis längstens zum nächsten Tag aufzubewahren. Beim Aufwärmen soll das Gericht dann auf über 70°C erhitzt werden. Tiefgekühlte Gerichte sollten unaufgetaut auf über 70°C erhitzt und dann sofort gegessen werden.
• Knoblauch, Petersilie und Thymian sollten bei keinem Pilzgericht fehlen. Pilze passen zu allen Fleischgerichten, besonders aber zu Geflügel.








